Ansgar in Haithabu - Anfänge des Christentums in Nordeuropa

Ansgar in Haithabu - Anfänge des Christentums in Nordeuropa. von Reinhart Staats, Günter Weitling , 332 Seiten, und 14 Farbabbildungen, Broschur, 14,8x21cm, ISBN: 978-3-86935-286-2

Ansgar in Haithabu - Anfänge des Christentums in Nordeuropa
Ansgar in Haithabu - Anfänge des Christentums in Nordeuropa

Merkmale
ISBN
978-3-86935-286-2
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Ansgar in Haithabu - Anfänge des Christentums in Nordeuropa
Ansgar in Haithabu - Anfänge des Christentums in Nordeuropa

von Reinhart Staats, Günter Weitling

332 Seiten, und 14 Farbabbildungen,
Broschur, 14,8x21cm,
ISBN: 978-3-86935-286-2

Kurztext
„Haithabu“ heißt seit Anfang des vorigen Jahrhunderts die berühmte Hafenstadt der Wikinger an der Schlei. Ihre Bedeutung für die Kultur und Geschichte der weltweit gereisten Seefahrer ist bekannt, weniger jedoch Haithabus Rolle in der Geschichte der christlichen Germanenmission. Sie wird bezeugt durch eine 1978 im Hafen von Haithabu geborgene Glocke, die wahrscheinlich die älteste Kirchenglocke Nordeuropas ist. Seit 2011 erinnert ein Denkmal an den Heiligen Ansgar, der von den Christen besonders in Norddeutschland und in Skandinavien verehrt wird. Denn um 849 hatte Ansgar in Haithabu eine Kirche bauen lassen; sie war tatsächlich die erste christliche Kirche nördlich von Hamburg.

Das Buch erinnert auch an Ansgar als ersten Erzbischof von Hamburg und Bremen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Mission Ansgars und ihren christlichen Leitmotiven. Nicht nur die Bedeutung der christlichen Buße, sondern auch die weihnachtliche Lichtfrömmigkeit, die Friedens- und Wirtschaftsethik, die Arbeitsmoral und die Schulbildung werden hervorgehoben. Seit der Reformation gilt Ansgar auch in der evangelischen Kirche als christliches Vorbild. Seine Mission wollte gewaltlos sein und widerlegt die heute häufig noch populäre Behauptung einer „Schwertmission von oben“ im Mittelalter. Das Buch schließt mit einer Würdigung Ansgars durch fünf berühmte Persönlichkeiten aus Politik, Theologie und Poesie: Friedrich Christoph Dahlmann, Claus Harms, Ricarda Huch, Nicolai F.S. Grundtvig und Nathan Söderblom.

Vita
Reinhart Staats (geboren 1937 in Braunschweig) studierte evangelische Theologie in Tübingen, Berlin und Göttingen, wo er 1965 promoviert wurde. Bis 1969 war er Pastor in Wieda (Südharz), danach Assistent an der Heidelberger Universität, wo er sich 1975 für das Fach Kirchen- und Dogmengeschichte habilitierte und bis 1984 als Professor lehrte und forschte. Danach war er an der Kieler Christian-Albrechts-Universität Professor und Institutsdirektor bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002. Reinhart Staats publizierte Bücher und Aufsätze u.a. auch zu Luther und Bonhoeffer, besonders aber zum altkirchlichen Mönchtum und zur christlichen Mission im Frühmittelalter. Er ist Dr. h.c. der Universität Lund (Schweden) und Auswärtiges Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften.

Günter Weitling (geboren 1935 in Hadersleben, DK) studierte Theologie an Universitäten in Deutschland und Dänemark: Bethel/Bielefeld, Mainz, Kopenhagen und Kiel, wohin er später auch zum Lehrbeauftragen für Kirchengeschichte berufen wurde. Als Pastor in Sonderburg war er in verschiedenen Bereichen tätig, so auch im Ausschuss des Innenministeriums für die Düppel-Gedenkstätte, im Vorstand der Hochschule für Krankenpflege und im Bereich der Volkshochschule. Zur Kirchen- und Missionsgeschichte gibt es von Günter Weitling mehrere Publikationen, u.a. zur Geschichte der „Indre Mission“ (Dissertation), Kirchengeschichte Südschleswigs, Geschichte des St. Jürgens Hospitals seit dem Mittelalter, Geschichte des deutschen Kirchenlebens in Nordschleswig seit 1920.

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