Die Marienkirche in Grimmen und ihre Gemeinde, Beiträge zur Kirchengeschichte einer pommerschen Stadt. von Norbert Buske, Haik Thomas Porada, Wolfgang Schmidt (Hrsg.) , 488 Seiten, 236 S/W- und 181 Farbabbildungen, Festeinband, Fadenheftung, 22,5x31,5cm, ISBN: 978-3-86935-261-9

Die Marienkirche in Grimmen und ihre Gemeinde
Die Marienkirche in Grimmen und ihre Gemeinde

Merkmale
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978-3-86935-261-9
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Die Marienkirche in Grimmen und ihre Gemeinde
Die Marienkirche in Grimmen und ihre Gemeinde
Beiträge zur Kirchengeschichte einer pommerschen Stadt

von Norbert Buske, Haik Thomas Porada, Wolfgang Schmidt (Hrsg.)

488 Seiten, 236 S/W- und 181 Farbabbildungen,
Festeinband, Fadenheftung,
22,5x31,5cm,
ISBN: 978-3-86935-261-9

Kurztext
Die Altstadt von Grimmen wird weithin sichtbar von der Marienkirche, einem spätmittelalterlichen Backsteinbau, überragt. Seit dem 13. Jahrhundert bildet sie das geistliche Zentrum in einem weitläufigen Kirchspiel an der Grenze der früheren Bistümer Schwerin und Cammin. Nach der Reformation wirkten an dieser vorpommerschen Stadtpfarrkirche, die unter dem Patronat der Greifswalder Universität stand, bedeutende Theologen. Erstmals erfährt das bemerkenswerte Gebäude und die zugehörige Gemeinde eine umfassende Würdigung aus Sicht der Kirchen-, Landes- und Rechtsgeschichte sowie der Architektur-, Kunst- und Musikgeschichte.
Die Einbindung der Grimmer Geschichte in die des Fürstentums Rügen, des Herzogtums Pommern, der schwedischen Großmachtzeit und des preußischen Staats wird ebenso thematisiert wie die widersprüchlichen Entwicklungen, denen die Gemeinde im 20. Jahrhundert ausgesetzt war.
Zahlreiche Quellen wurden für diese Publikation erstmals umfassend ausgewertet und dokumentiert, angefangen von den Inschriften und den dendrochronologischen Daten bis hin zu den Siegeln und Wappen der Stadt, die auch im kirchlichen Raum präsent sind. Abgerundet wird die Darstellung durch Exkurse zur Marienkirche in Stoltenhagen, deren Gemeinde seit 1915 mit der in der Stadt Grimmen verbunden ist, zu den Kapellen in Kaschow und Klevenow sowie zu den anderen Glaubensbekenntnissen, die es früher hier gab bzw. auch heute noch gibt.
Über den lokalen Rahmen hinaus verdienen die aktuellen Ergebnisse der Forschungen in Grimmen Aufmerksamkeit, konnte hier doch eine in ihrem Erhaltungszustand zwischen Elbe und Oder einzigartige Konstruktion des Dachtragwerks bewahrt werden. Auch die mit dieser Publikation erstmals vorgelegte Rekonstruktion der Sakraltopographie einer kleineren Stadt und ihres dörflichen Umfeldes im Hinterland der großen Zentren der Hansezeit zeugt mit Dutzenden von Altären und Kapellen in und vor den Stadtmauern von der Frömmigkeit der spätmittelalterlichen Gesellschaft in Norddeutschland.

Vita
Pfr. i.R. Kirchenrat Dr. Norbert Buske, geb. 1936 in Demmin, war nach dem Studium der Theologie in Berlin 1962–2001 Pfarrer in Levenhagen bei Greifswald und langjähriges Mitglied der Landessynode der Pommerschen Evangelischen Kirche. 1990–1994 Mitglied des ersten frei gewählten Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, 1995–1999 Beauftragter der Pommerschen Evangelischen Kirche und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs bei Parlament und Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern. Langjähriger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte und Mitglied im Vorstand der Historischen Kommission für Pommern sowie der Gesellschaft für pommersche Geschichte Altertumskunde und Kunst.

Dr. Haik Thomas Porada, geb. 1972 in Greifswald, war nach dem Studium der Fächer Geschichte, Skandinavistik und Geographie an den Universitäten Greifswald, Marburg an der Lahn und Stockholm zwischen 1996 und 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstühlen für Mittelalterliche Geschichte/Hansegeschichte sowie für nordische Geschichte der Universität Greifswald. Seit 2002 ist er am Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig als wissenschaftlicher Redakteur der Reihe "Landschaften in Deutschland" tätig.

Wolfgang Schmidt, geb. 1960 in Halle an der Saale, erlernte den Beruf eines Augenoptikers. Im Anschluss daran studierte er Theologie als Gasthörer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und über den Kirchlichen Fernunterricht. An der Akademie für Existenzanalyse und Logotherapie Berlin ließ er sich zum Logotherapeuten ausbilden. Er war als Gemeindepfarrer in der Goldenen Aue, dann zehn Jahre als Superintendent in Burg bei Magdeburg tätig. Seit 2011 ist er Gemeindepastor in Grimmen.

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